Qualitätssicherung

Der Kernaspekt der Qualitätssicherung, nämlich die Gewährleistung der geforderten Produktqualität, wird auch in Zukunft eine zentrale Rolle in Unternehmen spielen. Jedoch werden sich die Parameter und Vorgehensweise der Qualitätssicherung zunehmend ändern. Dabei stellen sich beispielsweise Fragen wie: Ersetzt eine intelligente Supply Chain bestehende Wareneingangskontrollen? Welche Qualitätsdaten lassen sich zukünftig in Echtzeit analysieren? Welche Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen sind für das Personal in Zukunft notwendig? Die Erfassung von Maschinendaten über die gesamte Fertigung eröffnet dabei für die Qualitätssicherung zahlreiche neue Chancen. Geeignete Methoden und Analyseverfahren ermöglichen künftig die direkte Verarbeitung von relevanten Daten und somit die frühzeitige Identifikation von Qualitätsabweichungen.

 

Ausgewählte Vorteile digitalisierter Qualitätssicherungsmaßnahmen:

  • Automatisierte Überwachung der Produktionsabläufe
  • Erfassung und Analyse von Qualitätsdaten in Echtzeit
  • Identifikation von Leistungsabweichungen oder Verschleiß
  • Vernetzung mit Informationen aus verschiedenen Bereichen, z. B. Logistik
  • End-of-Line-Prüfung hergestellter Produkte
  • Intelligente Qualitätsprüfung bis hin zur Null-Fehlerproduktion

 

Die Techniken der Industrie 4.0 ermöglichen eine zunehmende Steigerung der Produktqualität und zugleich eine Beschleunigung der Produktionszeit. Intelligente Sensoren und geeignete Verarbeitungsmechanismen sorgen dabei für die benötigte Datentransparenz und machen aus Big Data stakeholderorientierte Smart Data. So ist einerseits eine schnelle Reaktion bei Qualitätsabweichungen möglich, anderseits werden aber auch immer mehr vorausschauende Maßnahmen (z.B. Predictive Maintenance) dafür sorgen, dass sich Abweichungen in der Produktion auf ein Minimum reduzieren lassen.